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Triathlonrad – ein spezielles Rad! Triathlonstrecken sind von der Volksdistanz mit 20 km bis hin zur Langdistanz mit 180 km lange Strecken in einem eher flachen Gelände, somit ist eine gute Aerodynamik wichtig. Die Geometrie des Rades ist mit einem Sitzrohrwinkel von 76 – 78 Grad etwas steiler als die des Rennrades. Die Oberschenkelmuskulatur wird vor dem anschließenden Lauf etwas weniger belastet. Die Höhendifferenz zwischen Lenker und Sattel ist bei Triathlonrädern mit mehr als 10 cm meist sehr groß. Eine Überhöhung von 20 cm zwischen Sattelhöhe und den Auflagen der Pads am Zeitfahrlenker ist sehr aerodynamisch, aber nur unter optimalen Verhältnissen fahrbar. Bei dieser Fahrweise wird der Mensch auf dem Rad mit seiner Tretbewegung teilweise im höchsten Maße beansprucht. Die Sitzposition sollte also mit einem optimalen Kompromiss zwischen Aerodynamik (Windschlüpfrigkeit) und Biomechanik (runde Tretbewegung, Kraftübertragung) gefunden werden. Die Sattelhöhe nimmt Einfluss auf die Belastung der Kniegelenke oder die entscheidende Kraft die auf die Pedale übertragen wird. Um komfortabel zu sitzen sind mehrere Punkte ausschlaggebend, unter anderem die Polsterung des Sitzes, aber auch das Pedalsystem und ein bei jedem individuelles Trittbild. |